Für wen eignet sich eine Muttermalbehandlung?
Für Personen, deren Muttermal bei einer Größe von 1–2 cm plötzlich zu wachsen beginnt oder sich an einer sichtbaren Stelle befindet und ästhetisch stört.
Eine Muttermalentfernung wird häufig in Anspruch genommen, weil das Muttermal optisch bzw. ästhetisch als störend empfunden wird.
Ein Muttermal kann nicht nur ein kosmetisches Thema sein, sondern auch mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen in Verbindung stehen. Deshalb sollte es unbedingt kontrolliert werden. Besonders alle verdächtigen Muttermale über 2–3 mm sollten pathologisch untersucht werden.
Die Muttermalbehandlung bzw. -entfernung erfolgt unter lokaler Betäubung, sodass die Patientin oder der Patient keine Schmerzen verspürt. Der Eingriff dauert je nach Größe und Anzahl der Muttermale etwa 15–20 Minuten.
Bleibt nach der Muttermalentfernung eine Narbe zurück?
Im behandelten Bereich kann eine sehr feine, linienförmige Narbe zurückbleiben. Nach Abschluss der Wundheilung nimmt sie eine hautähnliche Farbe an und wird nur schwer wahrnehmbar.
Ist eine Muttermalentfernung riskant?
Bei korrekter Indikation birgt die Muttermalentfernung kein bekanntes spezifisches Risiko. Zudem können ernsthafte Erkrankungen, die von verdächtigen Hautveränderungen ausgehen, frühzeitig abgeklärt werden. Das Krebsrisiko kann insbesondere bei dunklen Muttermalen steigen, wenn diese schädlicher Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Eine frühzeitige Behandlung verdächtiger Veränderungen trägt zur Risikoreduktion bei.
Was passiert nach der Muttermalbehandlung?
- Die Patientin oder der Patient kann den Alltag fortsetzen.
- Nach dem Eingriff wird die Wunde mit sehr kleinen, wasserfesten Verbänden abgedeckt.
- Duschen, Sport und der normale Alltag sind bereits am selben Tag möglich.
- Für 15–20 Tage werden Steri-Strips verwendet, um einer Verbreiterung der Narbe vorzubeugen.
- Nach 20 Tagen können Narbencremes begonnen werden.
- Im Freien sollte Sonnenschutz verwendet werden.