Für wen eignet sich eine Oberarmstraffung?
Frauen über 40 mit schlaffen und hängenden Oberarmen, insbesondere bei Erschlaffung oberhalb des Ellenbogens nach Gewichtsschwankungen, können geeignete Kandidatinnen sein. Auch Patienten, deren Hauttyp frühzeitig zu Erschlaffung neigt, können zur Operationsgruppe gehören.
Regelmäßige Bewegung, Hautpflegeprodukte oder Gewichtskontrolle können dem Erschlaffen von Armen und Beinen bis zu einem gewissen Grad entgegenwirken, den Alterungsprozess jedoch nicht aufhalten.
Besonders bei Frauen jenseits des mittleren Lebensalters fällt dieses Problem im Sommer beim Tragen ärmelloser Kleidung stärker auf. Lockerung und Erschlaffung oberhalb des Ellenbogens können mit einer Oberarmstraffung korrigiert werden.
Oberarmstraffungen dauern etwa 1 Stunde und werden über einen L-förmigen Schnitt durchgeführt, der von der Achsel in Richtung Ellenbogen verläuft. Überschüssige Haut wird entfernt und die Straffheit des Arms verbessert. Bei manchen Patienten mit kräftigeren Armen kann zusätzlich Liposuction eingesetzt werden.
Welches Ergebnis wird mit einer Oberarmstraffung erzielt?
Nach einer Oberarmstraffung bleiben Narben an der Innenseite der Arme zurück. Nach etwa 6 Monaten verblassen diese deutlich, verschwinden jedoch nie vollständig. Da der Alterungsprozess nach dem Eingriff weitergeht, kann im Verlauf wieder eine gewisse Lockerung entstehen. Gewichtsschwankungen beschleunigen diesen Prozess etwas, aber die Arme kehren nicht in ihren ursprünglichen Zustand zurück.
Worauf sollte nach einer Oberarmstraffung geachtet werden?
- Patientinnen und Patienten können meist am selben Tag nach Hause gehen.
- In den ersten 2 Tagen werden Bandagen getragen.
- Nach 2 Tagen ist Duschen möglich.
- Da die Nähte unter der Haut liegen, müssen sie nicht entfernt werden.
- In den ersten 3 Wochen sollten langes Stehen und längere Gehstrecken vermieden werden.
- Sportarten außer Laufen sind nach 3 Wochen erlaubt.
- Nach 6 Wochen sind in der Regel alle Aktivitäten wieder möglich.