Für wen eignet sich eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?
Frauen mittleren Alters, die Volumenverlust und leichte Erschlaffung der Brust korrigieren und zugleich vollere, straffere Brüste erzielen möchten, können für diesen Eingriff geeignet sein.
Eine der Methoden zur Brustvergrößerung ist die Eigenfettinjektion. Die wichtigste Voraussetzung für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist, dass im Körper der Patientin ausreichend überschüssiges Fettgewebe vorhanden ist.
Zur Verbesserung der Haltbarkeit können stammzellangereicherte Fettinjektionen durchgeführt werden. In solchen Fällen kann eine Einheilrate von bis zu 80 % erreicht werden.
Für den Eingriff wird Fett aus Regionen wie den Flanken, der Innenseite der Oberschenkel und der Hüfte mittels Liposuction gewonnen und nach spezieller Aufbereitung zur Anwendung vorbereitet. Um die Haltbarkeit der Brustvergrößerung zu verbessern, kann das Verfahren auch durch die Kombination von körpereigenem Fett und Stammzellen ergänzt werden.
Um wie viel kann die Brust mit Eigenfett vergrößert werden?
Herkömmliche Brustimplantate werden häufig in Volumina zwischen 150 und 450 cc gewählt. Mit Eigenfett kann in einer Sitzung eine Brustvergrößerung von bis zu 300 cc erreicht werden. Wenn eine stärkere Vergrößerung gewünscht ist, kann nach 3 Monaten ein zweiter Eingriff durchgeführt werden.
Ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett dauerhaft?
Die Dauerhaftigkeit hängt davon ab, wie viele der übertragenen Fettzellen langfristig überleben.
Was geschieht nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett?
- Die Patientin wird in der Regel noch am selben Tag entlassen.
- Schwellungen und Blutergüsse können vor allem in den Entnahmeregionen auftreten, aus denen Fett gewonnen wurde.
- Im Brustbereich kann ein leichtes Ödem entstehen. Dieses klingt gewöhnlich innerhalb von etwa 15 Tagen ab.