Abstehende Ohren: Was ist eine Otoplastik?
Abstehende Ohren, die besonders in der Kindheit zu einer Belastung werden können, stehen im Mittelpunkt dieses Artikels.
Was ist eine Otoplastik?
Die Otoplastik ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur von Formabweichungen der Ohrmuschel oder des äußeren Ohres. Ziel ist es, asymmetrische oder stark nach außen gerichtete Ohren ästhetischer zu formen.
Warum wird eine Ohrkorrektur durchgeführt?
Das äußere Ohr leitet Schallwellen in den Gehörgang weiter, zugleich beeinflussen Stellung und Proportion der Ohren aber auch das Gesamtbild des Gesichts. Ist der Winkel zwischen Ohr und Kopf stärker ausgeprägt als üblich, wirkt das Ohr deutlich abstehend.
Was zunächst harmlos erscheinen mag, kann im Schulalter oder in der frühen Jugend Anlass für Hänseleien sein und das Selbstwertgefühl beeinträchtigen.
Wann sollte behandelt werden?
Ein günstiger Zeitpunkt für eine Otoplastik liegt häufig im Alter von etwa 5–6 Jahren, wenn das Ohrwachstum größtenteils abgeschlossen ist. Eine Behandlung vor belastenden Erfahrungen im sozialen Umfeld kann sinnvoll sein.
Zeitpunkt und Vorgehen sollten jedoch stets individuell nach Untersuchung festgelegt werden.
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