Ist Schönheit nur eine Besonderheit unserer Zeit? Teil 2…
Wenn wir zur mythologischen Reise der Schönheit aus der vergangenen Woche zurückkehren, hatten wir an dem Punkt aufgehört, an dem Athena Paris versprach, ihn zum weisesten Mann der Welt zu machen, wenn er sie zur Schönsten erklären würde.
Wer die Geschichte kennt, weiß, dass Paris’ Entscheidung letztlich zum Trojanischen Krieg führen und Gestalten wie Achilles und Agamemnon in die Handlung ziehen wird.
Paris überspringt auch das zweite Bestechungsangebot höflich und beteuert, gerecht bleiben zu wollen. Doch als Aphrodite an der Reihe ist, beginnt unser stolzer und unparteiischer junger Richter seine Fassung zu verlieren.
Aphrodite nähert sich ihm und spricht von Helena von Sparta — einer Frau, die ebenso schön und leidenschaftlich sei wie sie selbst. Sie deutet an, Helena würde für Paris alles zurücklassen, wenn sie ihn nur sähe.
Paris, der Helena noch nicht kennt, bittet Aphrodite, sie zu beschreiben. Von diesem Moment an biegt der Mythos in Richtung Begehren, Schönheit, Verführung und Schicksal ab.
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