Rhinoplastik
Mit einer Rhinoplastik wird nicht nur ein ästhetisches Erscheinungsbild angestrebt. Während ein natürliches und zum Gesicht passendes Ergebnis erzielt wird, können zugleich strukturelle Probleme des Patienten behoben werden.
Ziel ist nicht allein ästhetische Schönheit, sondern auch die Beseitigung von Verengungen, die durch strukturelle Probleme im Inneren der Nase entstehen, damit der Patient leichter atmen kann und zugleich ein natürliches Aussehen bewahrt bleibt.
Die Rhinoplastik beginnt meist mit einem Schnitt unterhalb der Nase. Anschließend wird ein Nasenhöcker abgetragen, Knorpel werden geformt und bei Bedarf Knorpeltransplantate eingesetzt. Die Nasenspitze wird modelliert und verfeinert. Die Nasenknochen werden repositioniert, um das Nasendach zu schließen und die Basis zu verschmälern. Falls erforderlich, werden auch die Nasenflügel verkleinert. Während der Operation werden vorhandene knöcherne oder knorpelige Abweichungen, die die Atemwege behindern, korrigiert. Um eine gute Atmung zu ermöglichen, wird zudem das mittlere Nasengewölbe stabilisiert und die innere Nasenklappe rekonstruiert. Sind die Nasenmuscheln vergrößert, werden sie mittels Radiofrequenz oder chirurgisch verkleinert.
Für wen ist eine Rhinoplastik geeignet?
- Eine Nasenoperation wird bei jungen Patienten nach Abschluss des Knochenwachstums empfohlen. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 17 Jahren für Mädchen und 18 Jahren für Jungen.
- Wenn die Nase im Verhältnis zum Gesicht zu groß oder zu klein ist oder von vorne betrachtet sehr breit wirkt.
- Wenn die Nasenspitze hängt.
- Wenn die Nasenspitze breit und dick ist.
- Wenn die Nasenlöcher breiter als normal sind.
- Wenn infolge eines Unfalls oder Traumas eine asymmetrische Nasenform besteht.
- Wenn eine Nasenverstopfung das Atmen behindert.