Für wen eignet sich eine Bauchdeckenstraffung?
Eine Bauchdeckenstraffung kann bei Personen durchgeführt werden, die entbunden haben oder starke Gewichtsschwankungen erlebt haben.
Der Bauch gehört besonders bei Frauen zu den Körperregionen, die sich während und nach einer Schwangerschaft sowie durch Gewichtsschwankungen am schnellsten verändern können. Geburten lockern insbesondere die Bauchhaut, verursachen Dehnungsstreifen und können zu einer Vorwölbung des Bauches führen.
Formveränderungen des Bauches können im sozialen Alltag erhebliche Belastungen verursachen. Ein glatter und straffer Bauch gilt heute weithin als Zeichen von Vitalität und Gesundheit.
Ästhetische Eingriffe am Bauch werden bei Frauen im mittleren und höheren Lebensalter häufig durchgeführt. Alterung, Gewichtsschwankungen, Erschlaffungen nach Schwangerschaften und Dehnungsstreifen gehören zu den wichtigsten Faktoren, die Straffheit und Erscheinungsbild der Bauchregion beeinträchtigen. Wenn von Bauchästhetik die Rede ist, denkt man vor allem an Bauchdeckenstraffung und Liposuction.
Bauchdeckenstraffungen gibt es als vollständige Abdominoplastik und als Mini-Abdominoplastik. Je nach Bedarf des Patienten kann während des Eingriffs auch eine Rekonstruktion der Bauchwand erfolgen.
Eine Liposuction kann zusätzlich zur Bauchdeckenstraffung durchgeführt werden. Bei Fettansammlungen an Taille und Oberbauch kann dies erforderlich werden.
Ist es notwendig, vor einer Bauchdeckenstraffung abzunehmen?
Eines der größten Risiken vor Operationen ist starkes Übergewicht. Patienten mit deutlich erhöhtem Gewicht mobilisieren sich nach einer Operation schwerer und ihre Wunden heilen langsamer. Gleichzeitig kann sich das Risiko für Lungenprobleme erhöhen. Daher wird insbesondere adipösen Patienten empfohlen, vor der Operation Gewicht zu reduzieren.
Was geschieht nach einer Bauchdeckenstraffung?
- Nach der Operation wird ein Bauchkorsett angelegt.
- Nach etwa 1 Woche können Patienten in der Regel in ihren Alltag zurückkehren.
- Nach dem Eingriff können Patienten gewöhnlich nach 3–4 Stunden wieder Nahrung zu sich nehmen und aufstehen.
- In den ersten Tagen sollten sie leicht nach vorne gebeugt gehen, damit keine Spannung auf die Nähte kommt.
- In der Nacht nach der Operation können sie seitlich liegen.
- Nach 3 Wochen darf Sport wieder aufgenommen werden, mit Ausnahme von Bauchübungen.
- Nach 6 Wochen sind in der Regel alle sportlichen Aktivitäten erlaubt.